Erinnern – Gedenken – Mahnen

Am 22. Juni 2025 erinnerte der Förderverein Gedenkstätte Steinwache – Internationales Rombergparkkomitee e.V., gemeinsam mit der VVN, dem Friedensforum, dem Bündnis Dortmund gegen Rechts und dem historischen Verein Ar.kod.M. am Gedenkstein an der Westfalenhalle an den Überfall Nazideutschlands auf die Sowjetunion vor 84 Jahren 1941. Die Erinnerung galt den vielen tausend Kriegsgefangenen, die im Stalag VI D in Dortmund interniert waren und Zwangsarbeit verrichten mussten. Viele von ihnen kamen infolge von Willkürakten, Krankheit, fehlender Versorgung und bei Bombenangriffen, denen sie in den Baracken rund um die Westfalenhalle schutzlos ausgeliefert waren, ums Leben. Bürgermeister Norbert Schilff (3.v.l.) rief in seiner Gedenkrede dazu auf, sich gegen den Krieg, gegen Nationalismus und gegen autoritäre Führungsansprüche zu stellen. Gerade auch in Dortmund zeige sich in zivilgesellschaftlichen Netzwerken, Bündnissen und Initiativen, dass gegen den Rechtsruck und gegen das Vergessen engagiert eingetreten wird (Foto: Förderverein).