Gern laden wir wieder zur Veranstaltung am Antikriegstag, 1. September 2021, an der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, sowie zu weiteren Ausstellungen (siehe Flyer) ein. Außerdem findet am 4. September 2021 unsere alljährliche Fahrt nach Stukenbrock statt, zu der wir ebenfalls herzlich einladen. Weitere Informationen finden Sie hier:
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Wir trauern um Willi Hoffmeister
Bericht zum Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma am 2. August 2021 in Dortmund
Einladung zur Gedenkveranstaltung – Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma am 2. August 2021
Gerne teilen wir die Einladung des Bündnisses „Dortmund gegen Rechts“ zur Gedenkveranstaltung und Kunstaktion zum Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma.
Das Bündnis „Dortmund gegen Rechts“ erinnert am 2. August 2021 ab 17:00 Uhr am Gedenkstein an der Ecke Weißenburger Straße/ Gronaustraße mit einer Kunstaktion an den Holocaust an Sinti und Roma.
Mehr Informationen finden Sie in der Einladung hier (PDF-Download):
Bericht zur Gedenkveranstaltung vom 22. Juni 2021
Einladung zur Gedenkveranstaltung am 22. Juni 2021 an der Westfalenhalle
Zur Gedenkveranstaltung anlässlich des 80. Jahrestages des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion laden wir herzlich ein. Bitte entnehmen Sie die weiteren Informationen zur Veranstaltung sowie unsere Erklärung den nachfolgenden PDFs:
Digitale Vortragsreihe „Vernichtungskrieg – der deutsche Überfall auf die Sowjetunion“
Die Gedenkstätte Steinwache führt gemeinsam mit der Gedenkstätte Alte Synagoge Wuppertal in der Zeit vom 2. Juni bis zum 7. Juli 2021 die digitale Vortragsreihe „Vernichtungskrieg – der deutsche Überfall auf die Sowjetunion“ durch.
Weitere Informationen (PDF) dazu finden Sie unter https://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/stadtarchiv/steinwache/index.html
Außerdem möchten wir auf das Buch „Vernichtungskrieg im Osten“ von Hannes Heer und Christian Streit hinweisen:
https://www.vsa-verlag.de/nc/buecher/detail/artikel/vernichtungskrieg-im-osten/
Christian Streit beschäftigt sich seit den 1970 mit diesem Thema. Sein Buch „Keine Kameraden. Die Wehrmacht und die sowjetischen Kriegsgefangenen 1941-1945“ gilt als Standardwerk zur Geschichte der sowjetischen Kriegsgefangenen.
Einladung zur Ausstellung „Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz“
Der Förderverein zeigt vom 2. September bis 2. Oktober 2021 im Dietrich-Keuning-Haus die Ausstellung „Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz“. Es werden auf fast 40 großformatigen Bild- und Schrifttafeln Lebensgeschichten von Kindern erzählt, die Auschwitz überlebt haben. Schulklassen und Jugendgruppen werden besonders angesprochen, die Ausstellung zu besuchen.
Die beiden Bücher zur Ausstellung können im Rahmen der Ausstellung zu einem Sonderpreis erworben werden und bei der Auslandsgesellschaft e.V., Steinstr. 48. in 44147 Dortmund im Büro von Matthias Mertes, Telefon: 0231-8380073 bzw. Mailadresse: mertes@auslandsgesellschaft.de nach Terminvereinbarung abgeholt werden.
„Vergiss deinen Namen nicht“ 27,20 €
„Mama, ich höre dich“ 12,60 €
Das Faltblatt (PDF) gibt alle notwendigen Informationen zur Ausstellung, zur Ausstellungseröffnung am 2. September und organisatorische Hinweise:
Gedenken am 8. Mai 2021 auf dem Friedensplatz
Der „Förderverein Gedenkstätte Steinwache – Internationales Rombergpark-Komitee e.V.“ und der „Arbeitskreis Dortmund gegen Rechtsextremismus“ – im Arbeitskreis sind 15 zivilgesellschaftliche Organisationen vertreten – haben am heutigen Samstag eine Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegungen an der Friedenssäule durchgeführt. Vertreter/innen beider Organisationen mahnten und erinnerten in einer stillen Zeremonie an den Tag der Befreiung 1945.
Gerade Dortmund hat in der Zeit der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft viel Leid erfahren, sei es an den Kriegsfronten, durch den Holocaust, durch Bombardierungen oder durch die Verfolgung und Ermordung von Widerstandskämpfern und Gegnern des Regimes.
So gehört es auch heute und für alle Zeit zur Erinnerungskultur in unserer Stadt, öffentlich zu erinnern, zu mahnen und über Ursachen und Folgen von Faschismus, Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit aktiv aufzuklären.


Ar.kod.M berichtet mit der Broschüre „Schatten der Vergangenheit“ über Recherchen in NRW
Der Historische Verein Ar.kod.M recherchiert seit vielen Jahren zum Schicksal sowjetischer Kriegsgefangener und Zivilarbeiter*innen in Westfalen und im Rheinland. In der Broschüre „Schatten der Vergangenheit“ berichten die Autor*innen über ihre Arbeit und über ihre Erfahrungen in nordrhein-westfälischen Gemeinden. Durch umfangreiche Recherchen konnten eine sehr große Anzahl von Namen bisher namenloser sowjetischer Kriegsopfer ausfindig gemacht werden. Den Verstorbenen wurde so ihre Identität zurückgeben.
In diesem Jahr ist es 80 Jahre her, dass Nazideutschland die Sowjetunion überfiel und einen Vernichtungskrieg gegen sie führte. Dieser Vernichtungskrieg wurde nicht nur im Osten geführt, sondern er setzte sich im Deutschen Reich fort. Viele sowjetische Bürger*innen kamen ins Ruhrgebiet, nach Westfalen und ins Rheinland und mussten auf Zechen, in Stahlwerken und Rüstungsbetrieben Zwangsarbeit leisten. Die unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen ebenso wie die rassistische Verfolgung gehörten zum menschenverachtenden Programm der Nazis. Viele sowjetische Bürger*innen, insbesondere sowjetische Kriegsgefangene, wurden ums Leben gebracht. Die einheimische Bevölkerung hat mit ihnen gelebt und gearbeitet, das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen und Zivilarbeiter*innen konnte nicht verborgen bleiben. In NRW gibt es kaum eine Gemeinde, auf deren Friedhöfen sich nicht auch Gräber von sowjetischen Bürger*innen befinden. Oft wurden die Menschen anonym begraben, vielfach gibt es bis heute keine persönliche Erinnerung an sie. Dem Wegsehen folgte so das Vergessen.
Die Autor*innen berichten über ihre Erfahrungen in nordrhein-westfälischen Gemeinden und über ihre Recherchen, sie zeigen zudem auf, dass in NRW jede Kommune nach eigenen Vorstellung mit den Gräbern verfährt und es bisher keine landesweite systematische Erfassung von Gräbern sowjetischer Kriegsopfer gibt.
Bestellung der Broschüre bei ar.kod.m.ev@gmx.de
Preis: 2,00 Euro
Ab 10 Exemplare 1,50 Euro
Ab 50 Exemplaren 1,00 Euro
Versand bei Bestellung von bis zu 10 Exemplaren + Porto gegen Rechnung
ansonsten Abholung nach vorheriger Vereinbarung eines Abholtermins telefonisch unter 0160 9910 9990 oder per Mail unter ar.kod.m.ev@gmx.de,
Abholung: Braunschweiger Str. 22, 44145 Dortmund




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