Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag am 17. November 2019 auf dem Internationalen Friedhof, Dortmund

Am 17. November findet 11.00 Uhr auf dem Internationalen Friedhof am Rennweg eine Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag statt, die von den Schüler*innen der Europaschule mitgestaltet wird.  Auf dieser Gedenkveranstaltung soll an die Menschen erinnert werden, die in Dortmund Zwangsarbeit leisten mussten. Viele überlebten das nicht. Sie sind an den harten Arbeitsbedingungen und an der fehlenden Versorgung gestorben.

Anlässlich des Volkstrauertags möchte der historische Verein Ar.kod.M e.V. an die verstorbenen sowjetischen Kriegsgefangenen und Zivilarbeiter*innen erinnern. Uns ist dabei wichtig, diese Erinnerung so konkret wie möglich zu machen und den Verstorbenen einen Namen und ein Gesicht zu geben. Aus diesem Grund haben wir ein Banner erstellen lassen auf dem Auszüge der Personalkarten von 6 verstorbenen Kriegsgefangenen abgebildet sind, die auf dem Internationalen Friedhof begraben wurden.

Die Gedenkveranstaltung am Internationalen Friedhof am Rennweg beginnt um 12.00 Uhr.

Zunächst ist um 11.00 Uhr die Gedenkveranstaltung auf dem Hauptfriedhof sie endet um 11.35 Uhr mit einem „Friedensmarsch“ zum Friedhof am Rennweg

Ablauf der Gedenkstunde dort:

12.00 Uhr Wortbeitrag zum Projekt „Namensziegel gegen das Vergessen“ (Europaschule)

12.10 Uhr Musikalischer Beitrag

12.15 Uhr Wortbeitrag zum Thema Frieden (Schule am Marsbruch)

12.20 Uhr Kranzniederlegung

12.25 Uhr Totengedenken

12.30 Uhr Schweigeminute

12.31 Uhr Musikalischer Beitrag 

„BETRIFFT: ‚AKTION 3‘ – DEUTSCHE VERWERTEN JÜDISCHE NACHBARN“

Vom 6. November bis zum 15. Dezember 2019 zeigen wir auf Betreiben des Bündnisses Dortmund gegen Rechts die Ausstellung „Betrifft: ‚Aktion 3‘ – Deutsche verwerten jüdische Nachbarn“. Im Rahmen der  Eröffnung am 6. November um 19:00 Uhr wird es eine Einführung durch den Kurator Prof. Dr. Wolfgang Dreßen geben, Tirzah Haase wird aus zeitgenössischen Dokumenten lesen.

Gedenkveranstaltung in Dortmund-Dorstfeld am 8. November 2019

In diesem Jahr jährt sich die Pogromnacht zum 81. Mal. Um der nationalsozialistischen Verbrechen zu gedenken und ein Zeichen gegen aktuellen Antisemitismus zu setzen, wird am 8. November eine Gedenkstunde mit Rede- und Kulturbeiträgen am Mahnmal für die ehemalige Synagoge in Dortmund-Dorstfeld stattfinden. Begleitet wird die Kundgebung von einem Rahmenprogramm auf dem Wilhelmplatz, bei dem Dortmunder Schulen, Organisationen und Initiativen ihre Arbeit zu den Themen Nationalsozialismus, Gedenken und Antisemitismus vorstellen. Die Gedenkveranstaltung findet mit Rede- und Kulturbeiträgen um 15 Uhr am jüdischen Mahnmal in Dorstfeld (Haltestelle ‚Wittener Straße) statt. Zuvor können ab 14 Uhr Ausstellungen auf dem Wilhelmplatz besucht werden. Bitte beachten Sie, dass ab ca. 15 Uhr der Bahnverkehr zur Wittener Straße eingestellt wird. 8. November 2019 | 14.00 Uhr | Jüdisches Mahnmal Dorstfeld, Haltestelle Wittener Straße. Beginn der Gedenkstunde ab 15 Uhr. | Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/392138101719225/