Einladung zur Veranstaltung „Kunst und Kultur gegen das Vergessen“

Haltung zeigen gegen rechte Demagogie – für Vielfalt, Toleranz und Demokratie

Anlässlich der Pogrome im November 1938 und des Erstarken des Rechtspopulismus, Rassismus und Antisemitismus in unserer Gesellschaft will die Veranstaltung mahnen, Gesicht zeigen und unsere Verantwortung deutlich machen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt. Die Lehren, die aus den furchtbaren Verbrechen der Nationalsozialisten zu ziehen sind, gelten jetzt und heute. Sie mahnen uns, nicht gleichgültig zu sein. Wir stehen für eine vielfältige, weltoffene, tolerante und demokratische Gesellschaft.

Die Veranstaltung wird durchgeführt von einem Initiativkreis der Dortmunder Künstlerinnen und Künstler: Christiane Köhne, Helga Hoicke, Yvonne Wilken, Babette Seim, Günter Rückert und Mathias Schubert, dem Atelier „WERKstattArbeit“ und mit dem Nachlass von Walter Liggesmeyer (1938-2017) in Kooperation mit dem Förderverein Gedenkstätte Steinwache-Internationales Rombergparkkomitee e.V. und dem AWO Unterbezirk Dortmund mit den beiden Ortsvereinen Körne/ Wambel und Dortmund-Mitte und mit Unterstützung der Auslandsgesellschaft.de

Schirmfrau: Anja Butschkau MdL, AWO-Vorsitzende Dortmund

Ort: Hansatheater, Eckardtstr. 4 A in 44263 Dortmund-Hörde

Termin: Mittwoch, den 20. November 2024

Einlass: 18.00 Uhr, Bühnenprogramm ab 19.00 Uhr; Moderation: Klaus Lenser

Grußworte der Schirmfrau und von Rudi Strothmüller, Begründer des Hansatheaters

Die Veranstaltergemeinschaft erfährt eine großartige Unterstützung durch das Hansatheater, auch weil die Großmutter von Rudi Strothmüller, Marta Kocieniewska, im Alter von 45 Jahren am 17.04.1943 in Auschwitz ihr Leben lassen musste. Sie war am 15.01.1943 nach Auschwitz deportiert worden.

Lesungen: Kammerschauspieler Jürgen Mikol und Andreas Weißert tragen Texte von Ida Fink, Christiane Köhne, Walter Liggesmeyer vor.

Reinhard Junge berichtet über den antifaschistischen Widerstand seiner Eltern Lore und Heinz Junge

Musik: Christoph Nitz, Gitarre und Gesang, Christiane Köhne an der Harfe, Rudi Strothmüller, Gesang

Filmische Beiträge zu Walter Liggesmeyer, Fred Ape, AWO-Clip „Sage nein“ von Konstantin Wecker

Neben dem Bühnenprogramm gibt es auch ein begleitendes Benefizprogramm:

In den Räumen des Hansatheaters: Präsentation von Werken bzw. Bildern der Künstler/innen und Künstler und Walter Liggesmeyer sowie künstlerische Arbeiten von Menschen mit Behinderungen des Ateliers „WerkStattArbeit“ der AWO-Werkstätten in Lindenhorst

Die Werke können zu einem fairen Preis käuflich erworben werden. Von dem Verkaufspreis spenden die Künstlerinnen und Künstler an:

1.  „Backup-Comeback e.V. – couragiert Demokratie stärken“ – Beratung und Vermittlung von Wegen aus dem Rechtsextremismus und der Gewalt

2. Obdachlosenhilfe BODO e.V.

3. Obdachlosenhilfe „GastHaus e.V.“

4. AWO-Projekt „Tiny-Houses für Obdachlose“ :

Die vier Vereine bzw. Hilfsprojekte erhalten am Veranstaltungstag Gelegenheit, sich mit einem kleinen Infostand zu präsentieren.

Mit Hilfe des AWO-Unterbezirks Dortmund und der beiden Ortsvereine Körne/ Wambel und Dortmund-Mitte sowie der Auslandsgesellschaft konnten die unvermeidlichen Sachkosten maßgeblich refinanziert werden.

Ein Eintritt wird nicht erhoben (Spendenbox)

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist jedoch erforderlich unter dem Mailaccount margret.deventer@gmx.de

Eine rechtzeitige Anmeldung ist erwünscht wegen des begrenzten Platzkontingentes (199 Plätze)

Verantwortlich für die Veranstaltergemeinschaft und i.S.d.P: Georg Deventer

Vorsitzender Förderverein Gedenkstätte Steinwache – Intern. Rombergparkkomitee e.V.

Tel. 0172-271 48 63

Mail: gus.deventer@arcor.de

http://www.steinwache-rombergparkkomitee.org

Bitte beachten Sie auch den folgenden Flyer (PDF):

Vortragsveranstaltungen in der Steinwache – 2. Halbjahr 2024

In der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache werden im 2. Halbjahr 2024 mehrere öffentliche Veranstaltungen angeboten, über die wir seitens des Fördervereins gern informieren möchten. Die Steinwache bietet auch öffentliche Stadtrundgänge in Dortmund zum Holocaust sowie Führungen durch die Mahn- und Gedenkstätte an. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Alle Themen und Termine sind hier ersichtlich:

Gedenkstunde des Arbeitskreises „Blumen für Stukenbrock“ am 7. September 2024

Am ersten Samstag im September findet in Stukenbrock auf dem Friedhof des
ehemaligen Stalag VI K die alljährliche Gedenkstunde des Arbeitskreises Blumen für Stuckenbrock statt, u.a. mit einer Gedenkansprache von Dr. Ulrich Schneider, Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR). Alle Informationen dazu finden Sie in folgendem Flyer (PDF):

Einladung zur offenen Mitgliederversammlung – Thema: Europaparlament auf dem Weg nach rechts? Dr. Ulrich Schneider bewertet das Ergebnis der Europawahl

Ist das Wahlergebnis der Europawahlen für alle, die auf Frieden und Vernunft setzen, ein Desaster?

In einer offenen Mitgliederversammlung des Fördervereins wird das Ergebnis bewertet und erörtert, was zu tun ist, um ein Europa der Vielfalt, Toleranz, Solidarität und Völkerverständigung zu schaffen. Referent ist Dr. Ulrich Schneider, Berlin, Generalsekretär der FIR – Internationale Föderation der Widerstandskämpfer – Bund der Antifaschisten.

Wo: „BierCafé West“, im Eugen-Krautscheid-Haus, Lange Str. 42 – am Westpark

Wann: Freitag, 28.06.2024, um 16.00 Uhr

Eintritt frei.

Einladung zu Veranstaltungen des Fördervereins im Juni und Juli 2024

Zu folgenden Veranstaltungen laden wir herzlich ein:

  1. Gedenken an den Überfall Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion 1941 auf der Kulturinsel am Phoenix-See am 22. Juni 2024
  2. Öffentliche Mitgliederversammlung am 28. Juni 2024
  3. Feierstunde zur Wiedereinweihung der Gedenktafel an der alten Polizeiwache in Dortmund-Hörde am 10. Juli 2024

Bitte entnehmen Sie die weiteren Informationen dazu den folgenden Einladungen: