Die Reden unseres Bürgermeisters und Vorstandsmitgliedes im Förderverein, Norbert Schilff, auf den Gedenkveranstaltungen am Karfreitag bzw. Karsamstag, finden Sie nachfolgend als PDF:
Rede von Georg Deventer am Karfreitagsgedenken in der Bittermark
Programm der Gedenkveranstaltung an Karfreitag in der Bittermark
Den detaillierten Programmablauf finden Sie hier zum Download. Wir bitten um rege Teilnahme.
Beachten Sie bitte auch diesen Artikel der Nordstadtblogger mit weiteren Informationen: https://www.nordstadtblogger.de/heinrich-czerkus-gedaechtnislauf-und-gedenkveranstaltung-erinnern-an-die-ns-opfer/
Rundschreiben des Fördervereins zum Karfreitagsgedenken 2025
80 Jahre Kriegsende – Gemeinsame Aktion an Karfreitag in der Bittermark
2025 jähren sich das Ende des Zweiten Weltkriegs und damit auch die Massenmorde der Gestapo im Dortmunder Süden zum 80. Mal. Deshalb planen wir als städtische Organisator*innen eine besondere Aktion für die Gedenkveranstaltung an Karfreitag am Mahnmal in der Bittermark. Die Gedenkveranstaltung ist die älteste und größte in Dortmund und erinnert an das schwerste örtliche NS-Verbrechen: die Morde der Gestapo an mehr als 200 Menschen in Bittermark und Rombergpark kurz vor Kriegsende.
Knapp 200 der anonym beigesetzten Opfer liegen in den Gräbern hinter dem Mahnmal in der Bittermark, die weitgehend in Vergessenheit geraten sind. Die einzigen persönlichen Verweise auf die Opfer sind Gegenstände, die bei ihrer Umbettung in die heutige Grabanlage gefunden wurden. Als Höhepunkt und Abschluss der Gedenkveranstaltung sollen sich in diesem Jahr knapp 200 Menschen vor je ein Grab stellen und jeweils ein großes Foto von einem der gefundenen persönlichen Gegenstände der Opfer halten und so auf eindrucksvolle Weise an die Nazi-Opfer erinnern. Dafür brauchen wir personelle Unterstützung.
Geplant ist ein Probetermin im Vorfeld, und zwar am 29. März um 15:00 Uhr am Mahnmal. Am Tag selbst, Karfreitag, 18. April 2025, müssten die Teilnehmenden rechtzeitig um 14:30 Uhr am Stand der Steinwache am Rand der Wiese vor dem Mahnmal sein, wo sie die Fotos bekommen. Um 15:00 Uhr beginnt die Gedenkveranstaltung und geht insgesamt bis etwa 16:30 Uhr. Gegen Ende gehen die Teilnehmenden nach Aufforderung durch den Moderator Friedhelm Evermann, Sonderbeauftragter des Oberbürgermeisters für Vielfalt, Toleranz und Demokratie, nach vorne, nehmen vorher markierte Plätze vor den Gräbern ein und bleiben dort einige Minuten stehen. Anschließend wird das Publikum wie bereits in den vergangenen Jahren eingeladen, nach vorne zu kommen und am Mahnmal und den Gräbern Blumen niederzulegen. Damit enden Gedenkveranstaltung und Aktion.
Für die benötigte Planungssichersicherheit brauchen wir konkrete Zusagen und freuen uns über Anmeldungen unter der Adresse der Steinwache:
Dr. Markus Günnewig
Leiter der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Stadtarchiv Dortmund
Märkische Straße 14
44122 Dortmund
Telefon: 0231 – 5027685
Telefax: 0231 – 5026011
http://www.dortmund.de/steinwache
http://www.facebook.com/steinwache
Kundgebung am 20. Februar 2025 – Ein Lichtermeer für Demokratie und Vielfalt!
Der Förderverein Steinwache – Int. Rombergparkkomitee e.V. unterstützt den Aufruf des Dortmunder Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus zur Kundgebung für Demokratie und Vielfalt: https://www.dortmund-rechts.de/2025/02/

Nachruf Jutta Reiter
Der Förderverein Gedenkstätte Steinwache – Internationales Rombergparkkomitee e.V. trauert um Jutta Reiter, die am 23. Januar 2025 nach schwerer Krankheit im Alter von 59 Jahren verstorben ist. Die langjährige Dortmunder DGB-Vorsitzende und Geschäftsführerin der DGB-Region Dortmund-Hellweg war viele Jahre auch Mitglied des Fördervereins und unterstützte engagiert die vielfältigen Aktivitäten im Rahmen der wichtigen Erinnerungsarbeit und der Gedenkkultur in unserer Stadt. Wir haben mit ihrem zu frühen Tod eine aufrechte und engagierte Demokratin verloren, die furchtlos den Kampf gegen den Rechtsextremismus und alle Angriffe auf die Menschenwürde geführt hat. Mit Leidenschaft und Entschlossenheit setzte sie sich in ihrem Leben und Werk in unserer Zivilgesellschaft für die Werte Vielfalt, Toleranz und Bewahrung der Demokratie ein. Das Zurückdrängen der Nazi-Szene in Dortmund ist auch ihr Verdienst. Sie erhob immer klar und deutlich ihre Stimme, um auf die Gefahren für unsere Demokratie aufmerksam zu machen. Wir trauern um eine liebenswerte und menschlich hoch geschätzte Weggefährtin, die uns mit ihrer freundlichen und empathischen Art so viel gegeben hat. Wir werden Jutta Reiter in liebevoller und dankbarer Erinnerung behalten. Sie wird uns fehlen.
Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt ihrer Familie.
Georg Deventer
Vorsitzender

Beim Antikriegstag 2023 an der Steinwache

Beim Antikriegstag 2018 an der Steinwache mit Anja Weber, DGB-Landesvorsitzende NRW, OB Ullrich Sierau (r.) und Klaus Lenser, Bürgerradio
Veranstaltungen in Dortmund zum 80. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung am 27. Januar 2025
Wir möchten an dieser Stelle auf einen Artikel der Nordstadtblogger vom 22.1.25 verweisen, der die geplanten Veranstaltungen in Dortmund zusammenfasst:
Vortragsveranstaltungen in der Steinwache – 1. Halbjahr 2025
In der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache werden auch im 1. Halbjahr 2025 mehrere öffentliche Veranstaltungen angeboten, über die wir seitens des Fördervereins gern informieren möchten. Die Steinwache bietet auch öffentliche Stadtrundgänge in Dortmund zum Holocaust sowie Führungen durch die Mahn- und Gedenkstätte an. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, die Veranstaltungen finden zum Teil in Kooperation mit dem Förderverein Steinwache statt. Alle Themen und Termine sind hier im Programm des Stadtarchivs ersichtlich:

Historische Termine 1945-2025
Unser Mitglied Ulli Sander hat uns eine Auflistung historischer Termine für das Jahr 2025 zur Verfügung gestellt, die wir nachfolgend zum Download bereitstellen:





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