Nachruf Jutta Reiter

Der Förderverein Gedenkstätte Steinwache – Internationales Rombergparkkomitee e.V. trauert um Jutta Reiter, die am 23. Januar 2025 nach schwerer Krankheit im Alter von 59 Jahren verstorben ist. Die langjährige Dortmunder DGB-Vorsitzende und Geschäftsführerin der DGB-Region Dortmund-Hellweg war viele Jahre auch Mitglied des Fördervereins und unterstützte engagiert die vielfältigen Aktivitäten im Rahmen der wichtigen Erinnerungsarbeit und der Gedenkkultur in unserer Stadt. Wir haben mit ihrem zu frühen Tod eine aufrechte und engagierte Demokratin verloren, die furchtlos den Kampf gegen den Rechtsextremismus und alle Angriffe auf die Menschenwürde geführt hat. Mit Leidenschaft und Entschlossenheit setzte sie sich in ihrem Leben und Werk in unserer Zivilgesellschaft für die Werte Vielfalt, Toleranz und Bewahrung der Demokratie ein. Das Zurückdrängen der Nazi-Szene in Dortmund ist auch ihr Verdienst. Sie erhob immer klar und deutlich ihre Stimme, um auf die Gefahren für unsere Demokratie aufmerksam zu machen. Wir trauern um eine liebenswerte und menschlich hoch geschätzte Weggefährtin, die uns mit ihrer freundlichen und empathischen Art so viel gegeben hat. Wir werden Jutta Reiter in liebevoller und dankbarer Erinnerung behalten. Sie wird uns fehlen.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt ihrer Familie.

Georg Deventer

Vorsitzender

Beim Antikriegstag 2023 an der Steinwache

Beim Antikriegstag 2018 an der Steinwache mit Anja Weber, DGB-Landesvorsitzende NRW, OB Ullrich Sierau (r.) und Klaus Lenser, Bürgerradio

Vortragsveranstaltungen in der Steinwache – 1. Halbjahr 2025

In der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache werden auch im 1. Halbjahr 2025 mehrere öffentliche Veranstaltungen angeboten, über die wir seitens des Fördervereins gern informieren möchten. Die Steinwache bietet auch öffentliche Stadtrundgänge in Dortmund zum Holocaust sowie Führungen durch die Mahn- und Gedenkstätte an. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, die Veranstaltungen finden zum Teil in Kooperation mit dem Förderverein Steinwache statt. Alle Themen und Termine sind hier im Programm des Stadtarchivs ersichtlich:

FIR-Spendenaufruf und Jahresbericht 2024

Bitte beachten Sie den Spendenaufruf der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer – Bund der Antifaschisten, deren korporatives Mitglied der Förderverein Steinwache – Int. Rombergparkkomitee e.V. ist, in unserer Rubrik „FIR-Newsletter“.

Unseren aktuellen Jahresbericht finden Sie im PDF-Format in der Rubrik „Jahresrückblicke“ auf dieser Webseite.

Wir wünschen unseren Mitgliedern und Freunden friedliche Weihnachten und ein glückliches und gesundes Jahr 2025.

Spendenübergabe an Obdachlosenhilfen und Beratungsstelle Backup-Comeback

Bei der Veranstaltung „Kunst und Kultur gegen das Vergessen“ im November im Hansatheater konnte nun die Veranstaltergemeinschaft den Benefizerlös in Höhe von 2.400 € den vier Vereinen und Projekten überreichen. Im „BierCafe West“ im Eugen-Krautscheid-Haus der AWO am Westpark freuten sich über jeweils 600 € Hartmut Anders-Hoepgen, Kerstin Pischkowski und Heinz Höne vom Trägerverein der Beratungsstelle Backup-Comeback, Katrin Lauterborn, Geschäftsführerin des Gast-Haus, Tanja Walter von Bodo und AWO-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Anja Butschkau für das AWO-Projekt „Tiny-Houses“ für Obdachlose.

Für die Veranstaltergemeinschaft sprach der Vorsitzender des Fördervereins Gedenkstätte Steinwache – Intern. Rombergparkkomitee, Georg Deventer, seinen Dank an die Künstlerinnen und Künstler aus, deren gespendeten Werke im Hansatheater verkauft wurden.

Darüber hinaus spendeten anstelle eines Eintrittsgelde die nahezu 200 Gäste bei dem Abend am 20. November. Im Hörder Hansatheater – bei der Spendenübergabe war auch Rudi  Strothmüller zugegen – stand ein begleitendes berührendes und bewegendes Bühnenprogramm mit Lesungen und Musik unter dem Leitgedanken „Haltung zeigen, gegen rechte Demagogie, für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“.

Auf dem Foto auch Klaus Lenser, Moderator des Abends und Margret Deventer vom ehrenamtlichen Helferteam.

Foto v.l.n.r.: Rudi Strothmüller, Georg Deventer, Tanja Walter, Hartmut Anders-Hoepgen, Kerstin Pischkowski, Heinz Höne, Klaus Lenser, Anja Butschkau, Kerstin Lauterborn, Margret Deventer

Gedenkstättenfahrt Buchenwald und Weimar am 9.-11. Mai 2025

In Kooperation mit der Auslandsgesellschaft e.V. und mit Unterstützung des Fördervereins Steinwache – Int. Rombergparkkomitee e.V. findet im kommenden Mai die o.g. Studienreise statt. Wir laden wir herzlich zur Teilnahme ein, die Anmeldung ist bis zum 28.2.2025 möglich. Nähere Informationen finden Sie in folgendem Flyer:

Einladung zur Veranstaltung „Kunst und Kultur gegen das Vergessen“

Haltung zeigen gegen rechte Demagogie – für Vielfalt, Toleranz und Demokratie

Anlässlich der Pogrome im November 1938 und des Erstarken des Rechtspopulismus, Rassismus und Antisemitismus in unserer Gesellschaft will die Veranstaltung mahnen, Gesicht zeigen und unsere Verantwortung deutlich machen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt. Die Lehren, die aus den furchtbaren Verbrechen der Nationalsozialisten zu ziehen sind, gelten jetzt und heute. Sie mahnen uns, nicht gleichgültig zu sein. Wir stehen für eine vielfältige, weltoffene, tolerante und demokratische Gesellschaft.

Die Veranstaltung wird durchgeführt von einem Initiativkreis der Dortmunder Künstlerinnen und Künstler: Christiane Köhne, Helga Hoicke, Yvonne Wilken, Babette Seim, Günter Rückert und Mathias Schubert, dem Atelier „WERKstattArbeit“ und mit dem Nachlass von Walter Liggesmeyer (1938-2017) in Kooperation mit dem Förderverein Gedenkstätte Steinwache-Internationales Rombergparkkomitee e.V. und dem AWO Unterbezirk Dortmund mit den beiden Ortsvereinen Körne/ Wambel und Dortmund-Mitte und mit Unterstützung der Auslandsgesellschaft.de

Schirmfrau: Anja Butschkau MdL, AWO-Vorsitzende Dortmund

Ort: Hansatheater, Eckardtstr. 4 A in 44263 Dortmund-Hörde

Termin: Mittwoch, den 20. November 2024

Einlass: 18.00 Uhr, Bühnenprogramm ab 19.00 Uhr; Moderation: Klaus Lenser

Grußworte der Schirmfrau und von Rudi Strothmüller, Begründer des Hansatheaters

Die Veranstaltergemeinschaft erfährt eine großartige Unterstützung durch das Hansatheater, auch weil die Großmutter von Rudi Strothmüller, Marta Kocieniewska, im Alter von 45 Jahren am 17.04.1943 in Auschwitz ihr Leben lassen musste. Sie war am 15.01.1943 nach Auschwitz deportiert worden.

Lesungen: Kammerschauspieler Jürgen Mikol und Andreas Weißert tragen Texte von Ida Fink, Christiane Köhne, Walter Liggesmeyer vor.

Reinhard Junge berichtet über den antifaschistischen Widerstand seiner Eltern Lore und Heinz Junge

Musik: Christoph Nitz, Gitarre und Gesang, Christiane Köhne an der Harfe, Rudi Strothmüller, Gesang

Filmische Beiträge zu Walter Liggesmeyer, Fred Ape, AWO-Clip „Sage nein“ von Konstantin Wecker

Neben dem Bühnenprogramm gibt es auch ein begleitendes Benefizprogramm:

In den Räumen des Hansatheaters: Präsentation von Werken bzw. Bildern der Künstler/innen und Künstler und Walter Liggesmeyer sowie künstlerische Arbeiten von Menschen mit Behinderungen des Ateliers „WerkStattArbeit“ der AWO-Werkstätten in Lindenhorst

Die Werke können zu einem fairen Preis käuflich erworben werden. Von dem Verkaufspreis spenden die Künstlerinnen und Künstler an:

1.  „Backup-Comeback e.V. – couragiert Demokratie stärken“ – Beratung und Vermittlung von Wegen aus dem Rechtsextremismus und der Gewalt

2. Obdachlosenhilfe BODO e.V.

3. Obdachlosenhilfe „GastHaus e.V.“

4. AWO-Projekt „Tiny-Houses für Obdachlose“ :

Die vier Vereine bzw. Hilfsprojekte erhalten am Veranstaltungstag Gelegenheit, sich mit einem kleinen Infostand zu präsentieren.

Mit Hilfe des AWO-Unterbezirks Dortmund und der beiden Ortsvereine Körne/ Wambel und Dortmund-Mitte sowie der Auslandsgesellschaft konnten die unvermeidlichen Sachkosten maßgeblich refinanziert werden.

Ein Eintritt wird nicht erhoben (Spendenbox)

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist jedoch erforderlich unter dem Mailaccount margret.deventer@gmx.de

Eine rechtzeitige Anmeldung ist erwünscht wegen des begrenzten Platzkontingentes (199 Plätze)

Verantwortlich für die Veranstaltergemeinschaft und i.S.d.P: Georg Deventer

Vorsitzender Förderverein Gedenkstätte Steinwache – Intern. Rombergparkkomitee e.V.

Tel. 0172-271 48 63

Mail: gus.deventer@arcor.de

http://www.steinwache-rombergparkkomitee.org

Bitte beachten Sie auch den folgenden Flyer (PDF):